18. November 2008

GREEN GLAMOUR | Mode mit sozialer Verantwortung

Ob etwas besonders hip wird, erkennt man immer daran, dass sich kluge Marketingspezialisten um eine neue Begrifllichkeit bemühen und erst recht, wenn dies auf englisch geschieht. Wurde man vor einigen Jahren noch als „Müslifresser“ beschimpft, wenn man es mit Umweltschutz genau nahm, so lebt man heute LOHAS (Lifestyle Of Health And Sustainability) und ist einzureihen neben Stars wie Brad Pitt und Angelina Jolie oder Madonna. Klar, mit Charity Auftritten hat man sich in der Welt der Reichen und Schönen schon immer gerne geschmückt, aber der Trend zu einem besonders umweltbewussten Lebensstil hat sich erst in den letzten zwei Jahren entwickelt.

Caitlin Mociun ist mit ihrem Label Mociun nicht alleine in der Welt der umweltbewussten Modelabels, aber sicherlich noch eine von wenigen. Zwar geht der Trend zur Ökokleidung, vor allem Kleidung aus Organic Cotton wie bei Mociun gibt es immer häufiger, die Umsetzung ist allerdings nicht von heute auf morgen möglich. Gerade für kleine Labels ist es oft nicht einfach, an entsprechende Stoffe zu kommen.

Eine Hilfe bei der Umsetzung bietet das in den Niederlanden gegründete Netzwerk Made-By. Es setzt nämlich genau hier an und berät Modeunternehmen, die nach Ökostandards produzieren wollen und hilft bei der Vermarktung. Dabei geht es nicht nur um umweltbewusste Herstellung der Stoffe, sondern auch um faire Arbeitsbedingungen in den Fabriken.
Ein kleiner blauer Knopf soll das Markenzeichen für Mode sein, die mit Respekt für Umwelt und Menschen hergestellt worden ist.

PS: Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade „Green Glamour“, die Mahret und Kathrin auf dem Otto-Blog Two For Fashion ins Leben gerufen haben. Hier gibt es eine kleine Liste mit Blogs, die sich ebenfalls zum Thema Green Glamour Gedanken gemacht haben. Extra erwähnen möchte ich an dieser Stelle den Beitrag von Judith, die mit ein paar der größeren Modeunternehmen wie H&M oder S.Oliver ein Kurzinterview zu ihrem ökologischen und sozialen Engagement geführt hat.

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8 comments on »

  1. Das mit dem blauen Knopf ist doch ne süße Idee – also hätte gerne so einen an meinen Lieblingsstücken ;-)

  2. wahnsinn, das ging ja schnell, habe gerade noch rumgefeilt an meinem beitrag…
    und ja, ich finde die knöpfe auch echt ne gute idee.

  3. Die Knopf-Idee ist wirklich gut. Und ich bin mir sicher, dass so ein kleiner blauer Knopf viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann, was wiederum gut ist um das Projekt zu promoten. Wirklich eine süße Idee.

  4. das mit dem knopf finde ich gut, weil man es dann sofort erkennt. ich frage mich aber trozdem, ob sich organic cotton letzendlich durchsetzen kann, da es meistens teurer ist all normale baumwolle.

    vllt. wird es irgendwann wie bei bio-essen sein, aber ob man das wirklich will. das schlimmste ist wenn organic draufsteht aber nicht drin ist.

  5. Ich könnte mir vorstellen, dass es sich wirklich durchsetzt. Der Wind steht zur Zeit ja günstig ;-) Ätzend ist natürlich wirklich, wenn nicht das drin ist was drauf steht, dafür müssen anerkannte Kontrollkriterien/ – siegel festgelegt werden.

  6. Wow, das Beste zum Schluss?
    Sehr guter Beitrag, garniert mit stimmigen fotos. Klasse!

  7. Nochmals vielen Dank für die Teilnahme am Green Glamour Day. Für uns ist die Aktion ein voller Erfolg gewesen. Insgesamt 33 Blogger haben mitgemacht! Eine Übersicht über alle Postings findest Du hier und hier. Liebe Grüße und auf bald!

  8. […] Fenke von Tres Plus Cool stellt das Modelabel Mociun, das schönes aus Organic Cotton fertigt. Nicht weniger spannend das niederländische Netzwerk Made-by, welches Modeunternehmen, die nach Ökostandards produzieren wollen berät. Ihr Beitrag findet sich hier. […]